Rechtsgebiete

Gesellschaftsrecht

Die Wahl der Gesellschaftsform

Die Wahl der Gesellschaftsform kann sich als äußerst kompliziert und komplex erweisen. Aufgrund der wachsenden Internationalisierung, Spezialisierung, Finanzierungsplanung und anderer Faktoren müssen verschiedene Elemente bei der Wahl der Gesellschaftsform beachtet werden. Ein weiterer Faktor, der hier eine Rolle spielen kann, ist z. B. das beabsichtigte Risikoprofil.

Die Wahl ist ebenfalls von nationalem und internationalem Steuerrecht abhängig, das komplex sein kann und genaue Überprüfung der jeweiligen Bedingungen erfordert.

MMS verfügt über umfangreiches Wissens, das wir tagtäglich mit unseren Mandanten in jedem unserer Fälle teilen, über weitreichende Beratungskompetenzen bezüglich der durchzulaufenden Schritte die Wahl einer Gesellschaftsform betreffend.

Gesellschaftsrecht im Allgemeinen

Das Alleinstellungsmerkmal einer Aktiengesellschaft oder einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung liegt darin, dass nicht ihr Inhaber, sondern die Gesellschaft als solche, die Haftung als getrennte juristische Einheit übernimmt.

Eine Gesellschaft kann daher im Rahmen ihres Gesellschaftskapitals beschränkt haftbar sein, d.h. Gesellschaftskapital zuzüglich Reserven (Eigentkapital).

Dies ist der Grund, weshalb unabhängig von ihrer Erscheinungsform, die Tätigkeit einer Aktiengesellschaft oder Gesellschaft mit beschränkter Haftung, zu erheblicher Beachtung durch die Öffentlichkeit führt. Daher sind solche Gesellschaften so streng geregelt.



Gesellschaftsrecht

Wir bieten Beratung bezüglich aller gesellschaftsrechtlichen Aspekte, vom Erwerb, Verkauf und Neugliederung bis hin zu den täglichen Abläufen. Dies beinhaltet auch die Gesetzgebung im Hinblick auf Aktiengesellschaften und Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie spezielle Umstände, die Handelsgesellschaft, Kommanditgesellschaft und andere Gesellschaftsformen betreffend.

Wir verfügen über erhebliche Expertise in allen gesellschaftsrechtlichen Bereichen und beraten große, an Börsen notierte Unternehmensgruppen sowie eigentümergeführte Unternehmen.

Im Anfangsstadium beraten wir unsere Mandanten bei ihrer Wahl der Gesellschaftsform, der Erstellung der Unternehmensstruktur und der Gesellschaftsgründung. In diesem Zusammenhang beraten wir eine Vielzahl von Start-up Unternehmen im IT Bereich und anderen wachsenden Branchen.

Betreffend der Unternehmensgründung oder Anziehung von Investoren, erstellen wir die dafür benötigten Aktionärsvereinbarungen.

Wir beraten bezüglich der Vorbereitung aller Arten von Assoziierungen, Joint Ventures, Konsortien etc.

Letzlich unterstützen wir eine Vielzahl von führenden Unternehmen in diesem Land von der Gründung bis hin zum Börsengang.

Die Anwälte von MMS werden oft zum Vorstand von kleinen Start-up Unternehmen, Familienunternehmen und Unternehmensgruppen über Zweigniederlassungen ausländischer Unternehmen bis hin zu Vorständen von international agierenden Unternehmen bestellt.

Aktionärsvereinbarungen

Aktionärsvereinbarungen sind ein sehr wesentlicher Aspekt des Gesellschaftsrechts.

Abstrakt gesehen ist es weiter nichts mehr als eine Vereinbarung  zwischen einigen oder allen Anlegern (Aktionären) mit dem Ziel, die Rechte und Verpflichtungen der Anleger, betreffend ihrer Anteile festzusetzen.

Die Gesellschaftssatzungen und die besonders detailierten Regelungen müssen nicht eigens die Aktionärsvereinbarungen zwischen den Anteilseignern der Gesellschaft beinhalten.

Nichts hindert ein einzelnes Individuum oder ein anderes Unternehmen daran, das vollständige Kapital einer Aktiengesellschaft oder einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung zu übernehmen. Dennoch ist das Grundkapital regelmäßig unter den Anteileignern aufgeteilt.

Grundsätzlich regelt die Gesellschaftssatzung die Beziehungen zwischen einer Gesellschaft und ihren Gesellschaftern, allerdings nicht die wechselseitigen Beziehungen unter den Gesellschaftern. In letzterem Fall besteht ein großer Handlungsfreiraum, der einer der Hauptgründe für den starken Fokus auf die Aktionärsgründung in Verbindung mit der Unternehmensgründung mit mehr als einem Gesellschafter (Aktionär) ist.

Zusätzlich zu den wesentlichen Aspekten einer Aktionärsvereinbarung, die Maßnahmen über Vorkaufsrechte für den Fall, dass ein Aktionär all seine Anteile verkaufen möchte, reicht der Inhalt einer Aktionärsvereinbarung von Vereinbarungen über die Vorstandswahl und –zusammensetzung, Dividenden und Rechte der Parteien im Falle einer Übernahme bis hin zu Rechten und Verpflichtungen den Börsengangs des Unternehmens und den Wettbewerb zwischen den Parteien betreffend.

Abhängig von der konkreten Situation sowie der Verteilung der Anteile, kann eine Aktionärsvereinbarung ebenfalls Vereinbarungen beinhalten, dass die Vergabe der Stimmen – abweichend von den zu Papier gebrachten Bestimmungen – gleichwertig ist und dies möglicherweise über einen bestimmten Zeitraum hinweg der Fall ist.

Regelmäßig erhält die Aktionärsvereinbarung ein Gütesiegel insofern vereinbart wird, dass in jeder Beziehung zwischen den Parteien die Aktionärsvereinbarung Vorrang genießt, wenn die Rechte und Pflichten der Anteilseigner betroffen sind. Die Aktionärsvereinbarung erhält somit Anwendungsvorrang zur Gesellschaftssatzung und dem Gesellschaftsrecht.

Für jemanden, der es in Erwägung zieht als Minderheitsaktionär Anteile beizusteuern, ist es beonders wichtig, Sicherheit bezüglich seiner Rechte zu haben. Ebenso oft wird ein dominanter Anteilseigner wünschen, seine Rechte über die Gesellschaftssatzung hinaus abzusichern, trotz möglicher absoluter Stimmmehrheit.

In Start-up Unternehmen beinhaltet eine Aktionärsvereinbarung oft Maßnahmen, die mit der wachsenden technischen Entwicklung (milestones) in Einklang gebracht werden, bevor einige Gesellschafter verpflichter werden weitere Investitionen zu tätigen.

Die Vorbereitung für Aktionärsvereinbarungen ist ein wichtiger Teil von MMS geschäftsberatenden Dienstleistungen. Wir haben viel Erfahrung bei der Vertragsgestaltung solcher Vereinbarungen.